Kommission Kulturgut Küttigen  
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Schaulager
* Beiträge werden regelmässig     gewechselt
Unsere Textilien Diverse Textilien wie Kleider und Stickereinen, werden im Spittel gelagert und bei Gelegenheit ausgestellt. Heutiges Thema:  Socken und Strümpfe
Ein    Strumpf    bzw.    eine    Socke    (regional    auch:    der    Sock,    der    Socken; Mehrzahl:   Strümpfe)   ist   ein   Kleidungsstück   für   den   Fuss:   ein   in   der   Regel textiler,   zum   Bein   hin   offener   Schlauch,   welcher   der   Form   von   Fuss   und Unterschenkel   angepasst   ist.   Strümpfe   bzw.   Socken   gibt   es   in   zahlreichen verschiedenen     Grössen     (vergleichbar     den     Schuhgrössen),     Formen, Längen, Herstellungsweisen und Materialien.
Strümpfe   waren   bereits   den   Römern   bekannt.   Das Wort    „Socke“    stammt    von    lateinischen    „soccus“ und       bezeichnet       einen       Schlupfschuh,       den Schauspieler    der    Komödie    zur    Hausbekleidung trugen.   Noch   heute   werden   zum   Beispiel   in   der Gegend       des       südlichen       Thüringer       Waldes Hausschuhe als Socken bezeichnet. Der   Vorläufer   des   Strumpfs   und   des   Sockens   war der   Fusslappen.   Im   13.   Jahrhundert   wurden   beide Strümpfe      zu      Hosen      vereinigt      (daher      die Bezeichnung     Hosen,     was     ja     eigentlich     eine Pluralform   ist),   aber   im   16.   Jahrhundert   am   Knie wieder von den Hosen getrennt.
Socken   haben   einen   vergleichsweise   kurzen   Beinling,   der   normalerweise bis    kurz    über    den    Knöchel    und    –    bei    Herrensocken    häufiger    –    bis maximal    zur    Mitte    der    Wade    reicht    (sog.    Lang-    oder    Wadensocke). Kürzere   Socken   (Söckchen)   enden   in   Knöchelhöhe   oder   knapp   unterhalb der   Fußknöchel.   Für   letztere   gibt   es   auch   den   Ausdruck   Sneakersocken,   da sie   insbesondere   zum   Tragen   in   Sneakern   kreiert   wurden.   Sie   werden   vor allem in Halbschuhen getragen, um nicht über diese hinauszuragen.
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Ein    Strumpf    bzw.    eine    Socke    (regional    auch:    der    Sock,    der    Socken; Mehrzahl:   Strümpfe)   ist   ein   Kleidungsstück   für   den   Fuss:   ein   in   der   Regel textiler,   zum   Bein   hin   offener   Schlauch,   welcher   der   Form   von   Fuss   und Unterschenkel   angepasst   ist.   Strümpfe   bzw.   Socken   gibt   es   in   zahlreichen verschiedenen     Grössen     (vergleichbar     den     Schuhgrössen),     Formen, Längen, Herstellungsweisen und Materialien.
Strümpfe   waren   bereits   den   Römern   bekannt.   Das Wort    „Socke“    stammt    von    lateinischen    „soccus“ und       bezeichnet       einen       Schlupfschuh,       den Schauspieler    der    Komödie    zur    Hausbekleidung trugen.   Noch   heute   werden   zum   Beispiel   in   der Gegend       des       südlichen       Thüringer       Waldes Hausschuhe als Socken bezeichnet. Der   Vorläufer   des   Strumpfs   und   des   Sockens   war der   Fusslappen.   Im   13.   Jahrhundert   wurden   beide Strümpfe      zu      Hosen      vereinigt      (daher      die Bezeichnung     Hosen,     was     ja     eigentlich     eine Pluralform   ist),   aber   im   16.   Jahrhundert   am   Knie wieder von den Hosen getrennt.
Socken   haben   einen   vergleichsweise   kurzen   Beinling,   der   normalerweise bis    kurz    über    den    Knöchel    und    –    bei    Herrensocken    häufiger    –    bis maximal    zur    Mitte    der    Wade    reicht    (sog.    Lang-    oder    Wadensocke). Kürzere   Socken   (Söckchen)   enden   in   Knöchelhöhe   oder   knapp   unterhalb der   Fußknöchel.   Für   letztere   gibt   es   auch   den   Ausdruck   Sneakersocken,   da sie   insbesondere   zum   Tragen   in   Sneakern   kreiert   wurden.   Sie   werden   vor allem in Halbschuhen getragen, um nicht über diese hinauszuragen.